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Japanbericht Teil 1 – Kyoto

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five tables and two chairs, please

 
Hier ist euer PCS-Team (und Haru), LIVE aus Japan.
Wir hatten keine Lust aufs Subben und sind deswegen spontan für drei Wochen nach Japan geflogen.
Warum auch nicht, kann man ja mal machen, waren eh Spendengelder.
Umgeben von Waifus und Lolis fühlen wir uns gezwungen, euch an unserem Glück teilhaben zu lassen.
 
Unser First-Class Flug verlief relativ unangenehm, da wir eigentlich Besseres gewohnt sind.
Für den Privatjet haben die Spendengelder leider nicht ganz gereicht.
 

Als wir gelandet sind, wurden wir von der Einreisekontrolle zuerst mal mit Trauben verwöhnt, Chan hat ’ne extra kleine Portion bekommen.
 
Nachdem das alles geklärt war, durften wir das Land der Waifus betreten, was sie noch bereuen sollten.
Nun mussten wir unseren Japan-Railpass abholen, welcher großzügigerweise auch von den Spendengeldern finanziert worden ist, danke noch mal.
 
Als Nächstes mussten wir die sehr unpünktliche Bummelbahn namens Shinkansen nehmen. Da ziehen wir doch lieber die Deustche Bahn vor, da funktioneren wenigstens die Klimaanlagen.
 
Nun gut, jetzt mal im Ernst, wir haben eine große Vorstellungskraft, die wir jetzt mal beiseite legen.

 

Anreise

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Geflogen sind wir mit ANA, die uns mit Space Bros im Programm wohl schon sehnsüchtig erwartet hatten.
Der Flug verlief relativ ruhig und war wirklich angenehm.
Nachdem wir nach der Ankunft in Tokyo Haneda gute zwei Stunden anstehen mussten, um unseren Railpass zu erhalten, führte uns unsere erste Fahrt nach Shinjuku, wo wir uns mit jemandem treffen wollten.
Leider war die Beschreibung zum Zielort so genau, dass wir nach einer langen Autofahrt, 11,5 Stunden Flug noch ein paar Stunden ohne Internet und mit vollem Gepäck durch die Stadt rennen mussten.
Am Ende konnten wir die Zielperson finden und danach nach Kyoto fahren.
Die größte Hürde war der Weg an Akihabara vorbei, wo sich Yaya und Haru aus dem fahrenden Zug werfen wollten, aber in letzter Sekunde gestoppt werden konnten.
Danach hieß es erst mal Ferienwohnung bekunden und schlafen!
 

Kyoani-Shop

Kyoto solltet ihr ja übrigens alle durch ein gewisses Animationsstudio kennen, welches Scheiße zu Gold machen kann (Free!)
Dieses haben wir übrigens auch besucht:
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Nach unsere kleinen „Studiobesichtigung“ schneiten/schwitzten wir auch beim Studioeigenen Shop dabei, wo wir etwas Merchandise abstauben konnten.
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Kino

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Unter anderem kamen wir in den Genuss eines japanischen Kinos, wo wir uns Love Live! The School Idol Movie angesehen haben (Alex‘ Hass steigt gerade vermutlich ins Unendliche!).
Hier gab es als kleines Extra Charakterkarten sowie Gutscheine für ein Love Live!-Handygame. Auf dem ersten Foto ist ein Pricla-Automat zu sehen, mit dem Bilder mit seinen Lieblingschars zusammen machen konnte. Worüber wir uns sehr uneinig sind. (Nico Honoka Maki Umi best!)
Der Movie selbst war übrigens sehr unterhaltsam und konnte aus unserer Gruppe einen Umi-Fanboy hervorbringen.
Der Kinosaal war auch relativ leer, wo wir eine gute Sicht genießen konnten. Die Japaner waren komischerweise selbst bei lustigen Stellen ziemlich still. Vermutlich Otakus, die den Film schon zum zehnten Mal gesehen haben, um alle Charakterkarten zu ergattern (es sei ihnen nicht zu verübeln).
Die einzige Ausnahme war ein Japaner aus der obersten Reihe, ein paar Plätze neben uns, der sich auch bei unlustigen Stellen köstlich zu amüsieren schien.
Danach ging es noch in die Spielhalle, die sich neben dem Kino befindet. Japanische Spielhallen sind übrigens echt super.

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Apropos Love Live: Vor dem Kino haben wir uns noch ’ne Ladung Rin-chan-Ramen und Kaubonbons mit Figuren zugelegt.
Nur leider zu schade zum Essen …
 

Tempel

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Okay, genug Animegelaber (vorerst. Keine Sorge.)
Natürlich wäre es eine Schande, Kyoto zu besuchen, ohne bei einem Tempel vorbeizuschauen.
Der schönste Tempel, den wir besucht haben, war der Kiyomizu-dera, der sich auf einem Berg befindet. Die Aussicht von dort ist wirklich atemberaubend.
Er empfiehlt sich sehr, falls ihr mal in Kyoto sein solltet.
 

Gozan no Okuribi

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Hierbei handelt es sich um ein Fest, bei dem Feuer auf fünf Bergen in Kyoto entzündet wird, welche die Schriftzeichen für Daimonji, Myou/Hou, Funagata, Hidari Daimonji und Toriigata abbildet.
Sie signalisieren den Moment, an dem die Seelen verstorbener Familienmitglieder nach dem Obon ihren Weg zurück in die Totenwelt finden.
Von unserem Platz aus konnten wir leider nur ein Zeichen sehen, was jedoch einen schönen Anblick lieferte.
 

Kyoto Aquarium

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Nach dem Tempel gab es auch einen Abstecher ins Kyoto-Aquarium, welches zwar nicht wirklich groß ist, aber doch einiges zu bieten hat.
Aber anstatt einer Wall of text zeigen wir euch einfach niedliche Tierfotos, die wir gemacht haben.
 

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Das waren nun erst mal ein paar unserer Eindrücke aus Kyoto.
Freut euch schon mal über unseren Comiket- und Onsenbericht!


3 Kommentare zu “Japanbericht Teil 1 – Kyoto”

  • HotaruKiryuLink: #10807

    Bezüglich des Love Live! Films ist sicher nicht nur Alex neidisch. Ich bin es auch, aber ich bin eh bei zu vielen Dingen neidisch. Kyoto würde mich sogar sehr reizen, sollte ich irgendwann mal nach Japan fliegen. Die Bilder aus dem Aquarium sehen echt toll aus und auch so – Neeeeeeiiid. Immerhin schimpfe ich mich auch KyoAni-Fangirl. Aber hey, ein ganzer Artikel mit Dingen, die meinen Neid bündeln. Jetzt fehlt nur noch irgendwas mit YGO! und ich lass das Büro hier hochgehen. Aber keine Sorge, das erledigt sich in ein paar Minuten wieder, ahaha. Kann man die KyoAni Studios eigentlich richtig besuchen und besichtigen, oder gibt’s da nur einen Shop wo man als Besucher rein kann? Die Tasse sieht mal höchstinteressant aus .. Ich erwarte nun einen Love Live! Sub von euch, wenn ihr schon im Film wart und nun Umi mögt, haha xD Nein, natürlich nicht. Aber die Wartezeit bis Dezember ist so lang, das kann noch ewig dauern. Meh … na, was solls. Bin mal gespannt was ihr noch so zu zeigen habt. ^^

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    • sumimasenLink: #10823

      Offizielle Führungen o.ä. gibt es bei KyoAni meines Wissens nicht. Da wäre auch nicht so viel zu sehen. Das gelbe Gebäude im Artikel ist die Zentrale. Die ist nicht größer als die Wohnhäuser drum herum. Dort zu versuchen eine „Horde Otakus“ durchzuführen, würde die kreative Arbeit mit Sicherheit stören…
      Auch das Studio im Gebäude mit dem KyoAni-Shop (ca. 400m Fußweg von der Zentrale) kann man meines Wissens nicht öffentlich besichtigen.
      Bleibt also nur der Shop.
      Hinfahren lohnt sich (z. B. mit der Bahn) für Fans des Studios trotzdem. Die Gebäude liegen an der Strecke Richtung Nara (Bf. Kohata) und auch der Fushimi Inari-Schrein ist nur ein paar Stationen entfernt. Der Besuch lässt sich deshalb recht gut in einen Tagesausflug integrieren.

      P.S.: Die „Nachbarschaft“ des Studios diente als Inspirationsquelle für Background-Art in einigen Animes von Kyoto Animation. Wer Aufmerksam ist, findet vielleicht das ein oder andere Gebäude/Straße aus seinem Lieblingsanime. 🙂

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  • BloodxLink: #10815

    viel spaß euch noch. ich warte auf den nächsten bericht ^^

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